B-Juniorinnen: Rechenspiele sind erlaubt

Mit einem knappen, aber unterm Strich hochverdienten 1:0-Erfolg gegen den Delbrücker SC am vergangenen Sonntag haben die B-Juniorinnen ihre hervorragende Position im Aufstiegsrennen behauptet. Mit nach wie vor acht Punkten Vorsprung  auf Verfolger Steinhagen/Amshausen sind Rechenspiele für den kommenden Spieltag erlaubt, schließlich können die Meisterschaft und der damit einhergehende Aufstieg unter Umständen schon am Sonntag perfekt gemacht werden.

„Die Mannschaft arbeitet hochkonzentriert, die Tabellensituation ist aktuell kein Thema auf dem Trainingsplatz, vielmehr beschäftigen wir uns mit unserer aktuellen Leistung und dem nächsten Gegner, in Ottbergen wollen wir uns wieder mehr Chancen als zuletzt erarbeiten!“, spricht Melchert vor der Partie beim Abstiegsbedrohten SV Ottbergen-Bruchhausen das aktuelle Manko seiner Mannschaft an.

Ein Vergleich der Hinrundentabelle mit der Rückrundentabelle hinkt seiner Meinung nach dennoch: „In der Hinrunde haben viele Mannschaften noch versucht mitzuspielen und uns dadurch Räume für unser Angriffsspiel ermöglicht, die wir so jetzt nicht mehr haben!“

Die Rückrunden Bilanz der B-Juniorinnen kann sich dennoch sehen lassen. Drei Siege und ein Unentschieden gegen den direkten Verfolger aus Steinhagen bedeuten nach wie vor acht Punkte Vorsprung bei noch vier ausstehenden Spielen. Bei einem Sieg am Sonntag und gleichzeitigem Punktverlust der JSG Steinhagen/Amshausen beim SV Kutenhausen-Todtenhausen stünde man bereits als Aufsteiger fest. „Natürlich ist das Rechnen jetzt erlaubt. Wenn der Tabellenführer zum Schlusslicht fährt, dann muss das Ziel auch ein Auswärtssieg sein und wie schwer es ist, in Kutenhausen zu punkten, haben wir ja erst vor kurzem erlebt. Das Spiel hat Steinhagen auch noch nicht gewonnen“, gibt sich Trainer Jan Reinke vorsichtig optimistisch, den Aufstieg schon am Sonntag einzutüten, warnt aber gleichzeitig auch vor zu viel Optimismus: „Zu allererst müssen wir uns auf unser Spiel konzentrieren. Wir haben diese Woche gut trainiert und viel daran gearbeitet, unser Angriffsspiel wieder variabler zu gestalten als zuletzt. Das muss die Mannschaft am Sonntag jetzt auf den Platz bringen, das Parallelspiel darf da erstmal keine Rolle spielen!“

Foto: Ronja Lindemann (hier beim Test gegen Werder Bremen) traf im Hinspiel gegen Ottbergen dreifach