Tabellenführer Potsdam zu stark für Arminias Frauen

Arminias Frauen mussten sich im Spitzenspiel der zweiten Liga gegen den Tabellenführer 1.FFC Turbine Potsdam II klar mit 1:4 geschlagen geben. Die Elf von Trainer Markus Wuckel konnte nicht ihre Topleistung abrufen, agierte vor allem in der ersten Halbzeit zu passiv und konnte trotz einer ordentlichen Leistungssteigerung im Laufe der zweiten Halbzeit nicht mehr viel am Ergebnis drehen. „Kein Grund jetzt die Köpfe hängen zu lassen“, wie Trainer Markus Wuckel meint, „jetzt holen wir uns die Punkte in den nächsten Spielen“.

Unverändert zu den letzten Partien starteten Arminias Frauen in das Spiel Erster gegen Zweiter. Unverändert zum letzten Spiel auch die Anfangsphase der Bielefelderinnen. Arminia sah sich mehr im Rückwärtsgang als gewünscht. Es konnte nicht der gewünschte Zugriff gefunden werden, Arminia agierte zu passiv und lief dem Gegner und Ball oft hinterher.

In Minute 21 dann der erste Treffer des Spiels. Ein langer Ball von Potsdams Frehse prallte vor Arminias Torhüterin Brandt so auf, dass dieser über die Keeperin und somit in Arminias Tor flog. Potsdam kam immer wieder gefährlich Richtung Tor, konnte die Chancen aber nicht nutzen. Zudem parierte Brandt zweimal glänzend gegen Höbinger und Frehse. Beim 0:2 der Potsdamerinnen in der 44. Minute war aber auch sie machtlos. Ein starker Spielzug über die rechte Seite landete bei Kulis, welche am langen Pfosten lauerte und zum 0:2 vollendete. Arminia konnte in Halbzeit einen Angriff in Richtung Tor verzeichnen, der Schuss von Jäger in Minute 35 war allerdings zu harmlos für Turbines Torfrau Heinze.

Auch nach dem Wechsel gab zuerst noch Potsdam den Ton an. In der 61. Minute kassierte Arminia durch einen präzisen Flachschuss von Prasnikar den 0:3 Rückstand. Doch die Elf von Markus Wuckel wollte sich nicht aufgeben. Durch die Umstellung auf eine Dreierkette kam Arminia mehr ins Spiel, war präsenter auf dem Spielfeld und kam zu unzähligen Chancen. Doch Birker, Grünheid, Jäger mit einem Freistoß und Liedmeier scheiterten entweder an Torfrau Heinze oder setzten den Ball neben das Tor.

Gerade in dieser überlegenen Phase der Bielefelderinnen, konnte Potsdam den „Todesstoß“ setzen. Ein zu kurz geratener Rückpass zu Bielefelds Torhüterin Brandt konnte von Höbinger erlaufen werden und diese schob den Ball an Brandt vorbei zum 0:4. Kurz vor dem Ende konnte der DSC durch Annabel Jäger noch den Ehrentreffer nach Vorarbeit von Kapitänin Birker erzielen.

Alles in allem ein schwarzer Tag für Arminias Frauen. Für Trainer Markus Wuckel jetzt aber umso mehr Grund in den nächsten Spielen volle Attacke zu gehen. „Heute passte nicht viel zusammen, das müssen wir anerkennen. Potsdam war klar besser und hat gezeigt, warum sie oben stehen.  Wir sollten mittlerweile gemerkt haben, dass wir nicht erst in Halbzeit zwei anfangen dürfen, Fußball zu spielen. Wir werden das Spiel jetzt abhaken, aufarbeiten und dann die nächsten Spiele wieder angreifen. Genau jetzt heißt es wieder eine Reaktion zu zeigen und in den letzten Spielen nochmal alles rauszuhauen.“

 

Details zum Spiel:

Ergebnis: DSC Arminia Bielefeld – 1.FFC Turbine Potsdam II 1:4

DSC Arminia Bielefeld: Brandt – Preuß, Hausberger, Wos, Lange (63. Wilckens) – Schulte, Jäger, Liedmeier, Thormählen (45. Vogt) – Birker, Grünheid (86. Kiezewski)

1.FFC Turbine Potsdam II: Heinze – Radloff (86. Prica), Georgieva, Orschmann, Flügge – Kulis, Kössler, Höbinger, Prasnikar (86. Müller) – Scheel, Frehse

Tore: 0:1 Frehse (21.); 0:2 Kulis (44.); 0:3 Prasnikar (61.); 0:4 Höbinger (83.); 1:4 Jäger (90.)

 

Nächste Begegnung

DFB-Pokal der Frauen | Achtelfinga

Sonntag, 03.12.2017, 14:00 Uhr

DSC Arminia Bielefeld – 1. FFC Turbine Potsdam

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