Arminias Frauen ackern im Sauerland »am Limit«

Das Winter-Trainingslager hat den Frauenfußball-Zweitligisten DSC Arminia
traditionell ins Sauerland geführt. Die drei Tage auf dem urigen Landerlebnishof
Schmidt-Mühle in Bad Fredeburg mit seiner liebgewonnenen
Umgebung hat Trainer Markus Wuckel in der Vergangenheit stets als »gutes
Omen« eingeordnet – so auch diesmal. Zum Abschluss des Trainingslagers
unterlag die geschlauchte DSC-Mannschaft dem Primus der Hessenliga
TSV Jahn Calden mit 4:5. »Das war ein guter Test, der das Trainingslager
abgerundet hat«, sagte Markus Wuckel. »Unser Schwerpunkt lag eindeutig
auf dem Training. Die Mädels sind am Morgen noch durch den Wald gepfiffen,
haben danach Aquajogging gemacht. Die sind auf dem Zahnfleisch
gegangen.« Nach schwächerer erster Hälfte habe Arminia gegen den starken Gegner Moral bewiesen und »durchgezogen«. Sarah Grünheid (2), Nina
Lange und Maxi Birker sorgten mit ihren Toren für ein erträgliches Ergebnis.
Markus Wuckel, der 23 Spielerinnen mitgenommen hatte, war mit
dem Verlauf der drei Tage zufrieden. »Es war extrem anstrengend, von der
Intensität her am Limit.« Die Stimmung beim Mannschaftsabend auf der
»Tenne« sei super gewesen, auch wenn die meisten im Team angesichts
des Erschöpfungsgrades schon gegen null Uhr erledigt waren. »Es macht
allen Spaß«, sagt Wuckel vergnügt. Auch Neuzugang Leni Jakober, die Österreicherin,wird langsam ans Bielefelder Level herangeführt. »Die Umstellung
ist nicht ohne. Sie hat bislang höchstens 60 Prozent von dem
Pensum absolviert, das sie jetzt bei uns kennenlernt.« 
Quelle: Westfalen Blatt 30.01.2018