B-Juniorinnen springen vorerst auf Platz 1

Durch eine sehr starke erste und eine souveräne zweite Halbzeit schafften Arminias B-Juniorinnen in dieser Saison erstmals den Sprung auf die Tabellenspitze. Da das Spiel der U16 des FSV Gütersloh aufgrund der Witterungsverhältnisse abgesagt wurde, zogen die Armininnen durch den 3:0 (2:0)-Erfolg über Fortuna Freudenberg erstmals in dieser Saison in der Tabelle am Lokalrivalen vorbei.

„Die Mannschaft war super vorbereitet auf dieses Spiel und hat Freudenberg dies von Beginn an spüren lassen. Physisch und taktisch waren wir heute über 80 Minuten das bessere Team.“, war Melchert äußerst zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge.

Nach einer etwas zerfahrenen Anfangsphase nahmen die Armininnen das Spiel in die Hand und erspielten sich zahlreiche Torchancen. Gleich zweimal scheiterte Paula Herold in aussichtsreichen Situationen. Zunächst wurde ihr Distanzschuss im letzten Moment von einer Freudenberger Abwehrspielerin geblockt, wenige Minuten später zielte sie aus 16 Metern knapp neben das Tor.

In der Schlussphase der ersten Halbzeit drückten die Gastgeber nochmal auf’s Gaspedal. Die verdiente Führung erzielte schließlich Jasmin Siemann (30. Min) nach Vorarbeit der stark aufspielenden Fabienne Brakemeier. Nur fünf Minuten später traf Avien Kröger zum 2:0. Eine Flanke von Lea Malin Mößinger köpfte sie zunächst an die Latte, bevor sie den Ball im Nachsetzen über die Linie drückte. Mit dem dem Pausenpfiff verpasste Arminia eine Vorentscheidung. Einen schnellen Konter legte Jasmin Siemann im Strafraum quer, Kröger traf aus 3 Metern nur die Latte.

Umtriebiger Mittelfeldmotor und Balancegeber gegen Freudenberg: Fabienne Brakemeier

 

In der zweiten Halbzeit kam Freudenberg besser ins Spiel, auch weil Arminia die Gäste in deren Hälfte weitgehend in Ruhe ließ. Gefährlich wurden jedoch zunächst wieder nur die Gastgeber. Kurz nach der Pause scheiterte Paula Herold aus aussichtsreicher Position an Freudenbergs Torhüterin (50. Min.). Für die Entscheidung sorgte letztlich Kapitänin Lea Malin Mößinger, die von Fabienne Brakemeier auf die Reise geschickt wurde und in der 60. Minute cool ins lange Eck einschob.

Einziger Aufreger an Lena Donats Arbeitstag im Tor war ein Distanzschuss der Freudenberger in der 75. Minute, der sich gefährlich senkte und oben auf der Latte landete.

„Was die Mannschaft heute vor allem in Halbzeit eins gezeigt hat, war vielversprechend. Aufgrund des Wetters und diverser Krankheiten konnten wir in der Vorbereitung oft nicht ideal trainieren, das hat die Mannschaft durch eine geschlossene Teamleistung heute aber sehr gut zu kaschieren gewusst!“, zeigte sich Reineke zufrieden mit dem Rückrundenauftakt und blickte zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben: „Mit Bochum und Gütersloh stehen uns jetzt zwei absolute Topgegner bevor. Bei den aktuellen Trainingsleistungen darf man gespannt auf die beiden Spiele sein!“

DSC:
Donat – Mößinger, Reitmeier, Schnier, Kossmann – Siemann (72., Wandert), Brakemeier, Niewald, Herold (59., Özkan) – Kirdaroglu (66., Dorin), Kröger (52., Budde)