U17 gibt sich keine Blöße – Tabellenführung wächst

Im Spiel „Erster gegen Letzter“ wurden unsere B-Juniorinnen ihrem Favoritenstatus gerecht und schlugen den FC SW Silschede mit 8-0. Da der FSV Gütersloh zeitgleich bei der SpVgg Oelde verlor, wächst die Tabellenführung auf 5 Punkte an.

Die Arminia wollte von Anfang an klar machen, dass die drei Punkte am Sonntagmittag definitiv in Ostwestfalen bleiben würden. Und so war es nach 3 Minuten bereits um den Gast geschehen, als Matthäa Dorin den Ball zum 1:0 ins Netz legte. In der 16. Spielminute war es dann abermals Dorin, die eiskalt zum 2:0 einschob. Etwas lässiger wollte es dann 6 Minuten später Fabienne Brakemeier angehen und war am Ende doch froh, dass die Gästetorhüterin ihren „Schuss“ aus 5 Metern, dann doch nicht mehr vor der Torlinie stoppen konnte. In der Folge sorgte die Arminia weiter für mächtig Alarm im Silscheder Strafraum. Allzu viele Tore sprangen bei den zahlreichen Torchancen jedoch nicht mehr heraus. Sehr zum Unmut des Trainerteams Melchert/Reineke. „Heute wirkte es teilweise etwas verkrampft vor dem Tor. Viel „klein, klein“ und eine schlechte Chancenauswertung. An Toren war deutlich mehr drin“, waren sich Reineke und Melchert einig.
Anika Budde und Avien Kröger trafen jeweils ein zusätzliches mal in Halbzeit 1 und sorgten für die klare 5-0 Pausenführung.

Arminias Abwehr um Kristina Schnier, kassierte erneut kein Gegentor.

Nach dem Wechsel zeigte sich das gleiche Bild, wie nach der starken Anfangsphase. Bis zum Strafraum spielte die Arminia ordentlich. Beim Abschluss sahen die Zuschauer an der Schillerstraße an diesem Tag jedoch zu oft die falsche Entscheidung. Kurz vor Schluss hatte die Mannschaft dann aber doch noch ein Einsehen. Jasmin Siemann und zweimal Natalie Mai, schraubten das Ergebnis in den letzten 4 Minuten dann doch noch in die Höhe.

Größer als die Zufriedenheit mit der eigenen Leistung an diesem Tag, war dann jedoch die Freude über den Patzer von Verfolger Gütersloh, die sich beim Liga-Dritten in Oelde mit 3-0 geschlagen geben mussten. So wächst der Vorsprung auf den FSV in der Westfalenliga auf 5 Punkte an.

„5 Punkte Vorsprung sind schöner als 2 Punkte Vorsprung. Keine Frage. Aber jubeln können wir dann, wenn wir rechnerisch durch sind. Meiner Rechnung nach, fehlen uns dafür jetzt allerdings noch 5 Siege aus 6 Spielen. Da liegt noch genug Arbeit vor uns.“, stellte Jan Reineke nach Abpfiff fest.

Bastian Melchert stand ihm in dieser Meinung nichts nach. Auf die Glückwunsche eines befreundeten Trainers aus der Liga, wollte er sich nicht einlassen. Auf die Frage, gegen wen man denn noch Punkte liegen lassen wolle, entgegnete er augenzwinkernd: „Bei 6 ausstehenden Spielen, fallen mir spontan 6 Gegner ein, bei denen wir verlieren können.“
Eine Warnung, die die Mannschaft hoffentlich verstanden hat.

DSC:

Kirdaroglu – Wandert, Schnier (60. Morcu), Reitmeier, Kossmann (C) – Özkan (41. Siemann), Brakemeier, Budde (60. Bartling), Herold, Dorin – Kröger (41. Mai)
– Rother, Schöning