Zweite Niederlage in Folge für die U17

Nach der 3-2 Niederlage in Duisburg mussten unsere B-Juniorinnen sich auch bei der U16 von Borussia Mönchengladbach geschlagen geben. Diesmal hieß es 0-1.

Auswärts kommt das Team von Trainer Jan Reineke noch nicht so richtig in Tritt. Konnten alle drei Heimspiele gewonnen werden, so wurden auswärts drei von vier Spielen verloren. Auch Mönchengladbach entpuppte sich dabei als kein gutes Pflaster für den Nachwuchs.

Dabei begann der DSC durchaus gut, versuchte früh Druck auf die Viererkette der Gladbacher auszuüben und konnte dabei einige gute Ballgewinne verzeichnen. Avien Kröger sorgte nach acht Minuten für den ersten Torschuss der Partie. Danach fand ein Bruch im Spiel der Arminia statt. Im Mittelfeld verlor man komplett den Zugriff und kam quasi gar nicht mehr in die Zweikämpfe. So musste Marie Fechner in höchster Not gegen die pfeilschnelle Lieve Sanders klären und verhinderte so den Rückstand in der 15. Minute.
Auf der anderen Seite machte es das DSC Sturmduo zu kompliziert. In einer 2 gegen 1 Situation spielte man einmal zu viel quer und erlaubte es so DFB Auswahltorhüterin Jil Frehse doch noch an den Ball zu kommen und stark zu parieren. Eine Szene die sich rächen sollte.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Spiel. Die Borussia beherrschte an diesem Tag in Person der umtriebigen Gina Ebels das Mittelfeld. In der 46. Minute spielte sie dann einen Lehrbuchangriff über die rechte Seite, Arminia verteidigte zu sorglos und so konnte Alina Junuzovic in Zentrum zum 1:0 für die Gastgeberinnen einschieben.
Gladbach zog sich in der Folge zurück und lauerte auf Konter. Der DSC zeigte sich sehr bemüht, die unglaublich diszipliniert agierende Borussia konnte jedoch nicht mehr ernsthaft in Bedrängnis gebracht werden. Lediglich bei zwei Ecken kam nochmal so etwas wie Gefahr auf. Zu wenig um noch etwas Zählbares mit zurück nach Bielefeld zu nehmen.

„Gladbach war uns heute in einigen Bereichen einfach überlegen. Taktisch und besonders im technischen Bereich wurden uns heute unsere Grenzen aufgezeigt. Das müssen wir dann auch einfach mal so akzeptieren. In den kommenden Spielen gegen Köln und Essen wird es nicht anders sein. Darauf müssen wir im Training Antworten finden, um die beiden Heimspiele zu gewinnen. Insgesamt sind uns solche Vereine im Jugendfußball noch einige Jahre voraus. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden!“, blickte Jan Reineke nach dem Spiel schon in die Zukunft.