DSC meets USA – Landesauswahl Virginias zu Gast an der Schillerstraße

 

Ein besonderes Highlight hielt der Ostermontag für unsere C- und B-Juniorinnen bereit. Die Virginia Youth Soccer Association – vergleichbar mit der Westfalenauswahl – war mit ihren Teams zu Testspielen nach Bielefeld gereist.

Die Anfrage vom anderen Ende der Welt erreichte den DSC über eine Agentur ca. zwei Wochen vor dem geplanten Spieltermin. Mit der Hilfe der Eltern und aller Jugendtrainer konnte dann aber auch in der Kürze der Zeit ein gelungener Tag an der Schillerstraße organisiert werden.
Neben dem sportlichen Vergleich sollte vor allem aber der Austausch mit den Gästen aus Amerika im Vordergrund stehen. Dies galt nicht nur für die Spielerinnen, sondern auch für unsere Trainer und Eltern. Die Teams aus Virginia wurden nämlich von einem riesigen Trainerteam und auch einer guten Anzahl an Eltern begleitet. Der Sportplatz Stadtheide war also mehr als gut besucht, als um 11:00 der Anstoß zwischen den beiden C-Juniorinnen Teams erfolgte. In der ersten Halbzeit hielt der DSC sehr gut mit und hatte auch gute Tormöglichkeiten. In Hälfte zwei musste man sich jedoch der guten Athletik der US-Girls geschlagen geben und verlor schlussendlich mit 0-4. Besser lief es im Anschluss dann für die DSC B-Juniorinnen, die mit 4-1 die Oberhand behielten.

Schon das Spiel der C-Juniorinnen bot einige Highlights. Insgesamt war es ein sehr interessanter sportlicher Vergleich.

Vielmehr als über die guten Spiele freuten sich die Arminia Trainer an diesem Tag dann allerdings über Kommunikationsbereitschaft ihrer Spielerinnen. Schon vor den Spielen knüpften die Spielerinnen untereinander Kontakte. Es wurde zusammen gesungen (auch der Klassiker “Country Roads” fehlte dabei natürlich nicht) und viele Geschichten ausgetauscht. Dazu trug dann auch das gemeinsame Grillen nach den Spielen bei, zu dem der DSC seine Gäste eingeladen hatte. D-Juniorinnen Trainer Sven Schrader verdiente sich den Titel als “Grillmaster”. Seine deutschen Bratwürstchen waren besonders bei den Coaches aus Virginia der Renner.

Die Spielerinnen konnten schnell Kontakte zu den Gästen knüpfen. Es wurde viel gequatscht und gelacht!

“Für uns war es zum einen total interessant sich mit den amerikanischen Trainern zu unterhalten und für das eigene Training neue Ansätze zu finden. Zum anderen war es einfach mal schön in dieser lockeren Atmosphäre Fußball zu spielen. Die Trainer und Spielerinnen waren super drauf und ich glaube wir konnten einen guten Eindruck hinterlassen. Das hat sich in allen Belangen gelohnt”, freute sich B-Juniorinnen Trainer Jan Reineke über den Tag.

Auch für die Arminia Trainer war es ein gelungener Tag mit einer Menge Gesprächsthemen.

Das die Ergebnisse nur im Hintergrund standen unterstrich dann nochmal Jugendleiter Marcel Soffner: “Wie die Mädels auf unsere Gäste zugegangen sind war toll. Die ein oder andere hatte mit Sicherheit etwas Angst ihre Englischkenntnisse auszuprobieren und war zunächst etwas schüchtern. Am Ende haben sich aber alle getraut und wir haben nur noch zufriedene Gesichter gesehen. Den Mädels hat es richtig Spaß gemacht.
Wir hoffen natürlich, dass einige Kontakte bestehen bleiben. Die Spielerinnen haben durch die sozialen Netzwerke natürlich super Möglichkeiten dazu. Vielleicht sieht man sich ja auch ein zweites Mal. Uns würde es freuen!”

Das es den Gästen in Bielefeld gefallen hat unterstreicht vielleicht die Tatsache, dass die geplante Abreise um eineinhalb Stunden verschoben wurde. Spontan fanden sich dann noch einige B-Juniorinnen Spielerinnen, die die Amerikanerinnen auf ihrer Stadtbesichtigung in Bielefeld begleiteten und den Tour-Guide spielten.

vom