U17-Juniorinnen – 1. FC Köln nicht der liebste Gegner

Das Auswärtsspiel der B-Juniorinnen beim 1.FC Köln entwickelte sich für den DSC Arminia nicht zur Feierstunde. Eine ordentliche zweite Halbzeit reichte nicht. Am Ende stand wie im Hinspiel eine 3-1 Niederlage.

Die Arminia begann in der Löwi-Arena in Köln Widdersdorf gar nicht schlecht. In den ersten 5 Minuten tauchte unter anderem Stürmerin Vivienne Kirchner vor der Kölner Keeperin auf.
Aus dem guten Beginn konnte jedoch kein Kapital geschlagen werden. Vielmehr zeigte sich ein Bruch im Spiel der Arminia. Der FC übernahm immer mehr die Spielkontrolle. Viel Ballbesitz führt nach einer Viertelstunde zur ersten Großchance, die der DSC noch mit vereinten Kräften auf der Torlinie klären konnte. Nur wenige Augenblicke später musste Torhüterin Marie Fechner dann aber doch den Ball aus dem Netz holen. Ein Angriff über die linke Kölner Seite wurde mustergültig in den Rückraum gespielt, wo sich das Mittelfeld der Arminia nicht für die starke Emily Bender interessierte, die den Ball nur noch im Tor versenken musste.
Nach der Führung spielten dann auch weiterhin nur die Gastgeberinnen. Die DSC-Mädels liefen nur hinterher und waren zu oft nur Zuschauerinnen, sodass man den Eindruck bekommen konnte, Köln hätte mindestens eine Spielerin mehr auf dem Platz. Dennoch blieb es nur beim 1-0 Rückstand und so bot sich der Arminia die Chance in der Pause Korrekturen vorzunehmen.

Gegen das Topteam aus Köln war die Arminia in Durchgang 1 zu oft nur Zuschauer.

Zwei Wechsel und eine taktische Umstellung auf seiten der Blauen zeigten nach dem Seitenwechsel dann endlich Wirkung. Die Armininnen gewannen plötzlich wieder Zweikämpfe, spielten sich gefährlich vor das Kölner Tor. Avien Kröger hatte den Ausgleich nach 5 Minuten bereits auf dem Fuß, traf dann aber den Ball nicht richtig. Fast im direkten Gegenzug stand dann wieder die linke Kölner Seite im Fokus. Die schnelle Flügspielerin des FC konnte von Marlena Henn nur noch durch ein Foul gestoppt werden. Da das Foul im Strafraum stattgefunden hatte, blieb der sehr guten Schiedsrichterin nur der Elfmeterpfiff. DSC-Keeperin Marie Fechner war zwar in der richtigen Ecke, konnte aber das 2-0 nicht mehr verhindern.
Die Armininnen ließen sich davon jedoch nicht beirren und drückten weiter auf das erste eigene Tor, dass Lea Bartling dann durch einen satten Schuss in den Winkel gelang. Eine umkämpfte Begegnung wurde dann aber 10 Minuten vor dem Ende entschieden. Die nun komplett offen agierende DSC-Elf lief in einen Konter und kassierte das 3-1. Wer nun dachte, dass sich die Arminia in ihr Schicksal ergeben würde, hatte sich aber getäuscht. Bis zum Schlusspfiff rannte man immer wieder an und zeigte die nötige Moral.

“Die erste Halbzeit war einfach schlecht von uns! In der zweiten Hälfte haben wir dann erbittert gekämpft und uns auch von den Rückschlägen nicht beirren lassen. Das wir das auch nach dem 3-1 durchgezogen haben, war sehr wichtig für unser Gefühl. Gegen Top-Teams wie Köln, brauchen wir eine top Leistung. Warum uns das nur in der 2. Halbzeit gelungen ist, müssen wir besprechen. Das ärgert mich so richtig und die Mädels auch.”, zeigte sich Trainer Jan Reineke zerknirscht über die Niederlage am Rhein.

vom