Re-Start bei Tabellenführer RB Leipzig

Endlich geht es wieder los – nach fast fünf Monaten Pause geht es auch bei Arminias Frauenmannschaft wieder auf den Platz. Am Sonntag (21.03., 11:00 Uhr) treffen sie auswärts auf die aktuellen Spitzenreiterinnen von RB Leipzig.

Eigentlich ginge es jetzt in die finale Phase der Saison – eigentlich. Die anhaltende Pandemie setzte den Ligabetrieb der 2. Bundesliga-Nord jedoch vollständig aus. Seit dem ersten November des vergangenen Jahres stand die Liga still. Erst Ende Februar diesen Jahres durfte Trainer Marcus Wuckel die Mannschaft aus dem Winterschlaf zurückrufen. Seit knapp drei Wochen stehen die Armininnen also wieder im Training und haben am Sonntag gleich die Tabellenführerinnen vor der Brust.

Trotz der wenigen Wochen, die dem Team als Vorbereitung dienten, absolvierten sie diese erfolgreich. In zwei Testspielen kassierte die Elf der Arminia kein einziges Gegentor. Gegen den FC 99 Andernach spielten die Frauen 0:0, die zweite Partie konnten sie sogar mit einem 2:0 gegen die zweite Mannschaft vom FFC Frankfurt für sich entscheiden. Diesen Schwung will das Team um Kapitänin Sandra Hausberger nun mit in das Duell gegen Leipzig nehmen.

Schwer genug, denn Leipzig, in der vergangenen Saison erst aufgestiegen, hat bisher keinen Punkt liegengelassen. Aktuell führen sie die Tabelle mit einem “Drei-Punkte-Polster” vor den Frauen vom FSV Gütersloh an. Die Armininnen sind dennoch optimistisch und wollen die Gastgeberinnen ärgern. Dass sie bisher noch punktlos auf dem letzten Platz stehen, spiele keine Rolle. Die Wideraufnahme der Serie sei ein kompletter Neuanfang: „Jetzt geht es noch einmal ganz von vorne los!“, schwört Kapitänin Hausberger die Blauen auf die kommende Begegnung ein.

Ein fitter Kader wird in den kommenden Monaten von immenser Bedeutung sein. 13 Spiele in knapp zehn Wochen stehen dem Team bevor. Das klare Ziel der Saison bleibt dabei der Klassenerhalt. Um das zu erreichen, hofft die Mannschaft auf einen guten Rhythmus in den zahlreichen Spielen. So blickt Hausberger hoch motiviert auf die kommenden Monate: „Da heißt es vor allem, Körper und Kopf fit zu halten und die Konzentration auf die Spiele zu legen.“

Zur Freude von Trainer Wuckel ist fast die ganze Mannschaft für das erste Spiel nach der langen Pause einsatzbereit. Lediglich Verteidigerin Charlotte Schoening muss mit muskulären Problemen aussetzen.

vom