2:4 GEGEN LEIPZIG

Im Heimspiel der zweiten Frauen-Bundesliga unterliegt die Elf von Cheftrainer Tom Rerucha Leipzig mit 2:4. Nun warten die Gegnerinnen auf Augenhöhe.

Bekanntlich ist es im Fußball so, dass man sich für gute Leistungen, an deren Ende eine Niederlage steht, nichts kaufen kann. Diese leidvolle Erfahrung musste der DSC (auch) im Heimspiel gegen Leipzig machen. Wieder einmal spielte Arminia mehr als gut mit, verpasste es aber, sich für die Leistung zu belohnen.

“Wir haben es besonders im ersten Abschnitt besonders gut gemacht”, so Cheftrainer Tom Rerucha, der sich einzig darüber ärgerte, dass seine spielstarke Elf von mehreren guten Möglichkeiten nur eine nutzte. Die Gäste aus Leipzig hatten in der 14. Minute durch einen Foulelfmeter die 1:0-Führung besorgt, doch davon ließ sich der DSC in der EDIMEDIEN-Arena mal so gar nicht aus dem Konzept bringen und spielte munter und unbekümmert weiter nach vorne. Die logische Konsequenz? Der 1:1-Ausgleich, den Alana O’Neill mit einem tollen Schuss aus gut und gerne 50 Metern besorgte (20.). “Danach waren wir richtig gut im Spiel, nutzen aber leider die Chancen nicht”, so der DSC-Übungsleiter weiter. Mit dem 1:1 ging es in die Pause.

Im zweiten Abschnitt ging die schwarz-weiß-blaue Elf dann sogar in Führung – Maja Sternad stand nach Zuspiel von Sarah Grünheid goldrichtig und markierte in der 70. Minute das 2:1. Und das in einer Phase, in der die Leipziger stärker und stärker wurden: “In einer eigentlich eher schwächeren Phase markieren wir das 2:1, hören danach aber auf, konsequent zu verteidigen. Wir waren nicht mehr so kompakt und überzeugend in den Aktionen – das hatte aber nichts mit dem Willen zu tun, sondern mehr mit dem Kopf”, so Rerucha, der dann von außen mit ansehen musste, wie die Gäste eiskalt innerhalb von elf Minuten das Spiel drehten – 2:2 (76., Foulelfmeter), 2:3 (78.) und 2:4 (87.).

“In den letzten beiden Spielen haben wir insgesamt vier Elfmeter gegen uns bekommen und oftmals das Spielglück auch nicht auf unserer Seite. Wir gucken aber trotzdem guten Mutes auf die kommenden Aufgaben, weil wir in jeder Partie die Möglichkeit hatten, drei Punkte zu holen und nun die Gegner kommen, die in der Tabelle nicht ganz oben angesiedelt sind”, so Rerucha abschließend, der weiter fest an seine Mannschaft glaubt: “Kopf hoch, weitermachen. Die Niederlage wirft uns nicht um.” Die Möglichkeit, genau das zu zeigen, bietet sich dem DSC bereits am kommenden Donnerstag – dann steht das Auswärtsspiel bei Borussia Bocholt (14 Uhr) an.

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