BEFREIUNGSSCHLAG FÜR DSC-FRAUEN

Mit einem starken Auftritt besiegten Arminias Frauen die SpVg Berghofen am vergangenen Sonntag in der EDIMEDIEN-ARENA mit 4:0. Über 90 Minuten dominierte das Team die Partie und verpasste dabei lediglich ein noch deutlicheres Endergebnis.

Am Sonntagnachmittag empfing das Team von Chef-Trainer Tom Rerucha die Aufsteigerinnen aus Berghofen. Die Armininnen zeigten auf dem Platz von Beginn an, was sie in diesem Spiel erreichen wollten und übten viel offensiven Druck auf die gegnerische Defensive aus. Nach acht Minuten durchbrachen die DSC-Stürmerinnen erstmals die Berghofener Abwehr. Leonora Ejupi trieb den Ball über die rechte Seite nach vorne, um ihn gefährlich vor das gegnerische Tor zu flanken. Dort landete die Kugel bei der Gäste-Spielerin Lara Plastwich, die den Ball mit einer unglücklichen Klärungsaktion im eigenen Tor unterbrachte – 1:0 DSC!

Die Blauen gaben nach dem Führungstreffer nicht nach und drückten die Gäste, die aus einem Stadtteil Dortmunds kommen, weiter in die eigene Hälfte. Knapp zehn Minuten später machte sich das Engagement zum zweiten Mal bezahlt. Infolge einer Ecke von Lisa Lösch landete der Ball bei Jocelyn Hampel, die aus zehn Meter ins lange Eck köpfte. Nach 45 Minuten ging es für die Arminia mit einer soliden 2:0-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel machte die Rerucha-Elf genau da weiter, wo sie aufgehört hatte. Spielfreudig erspielte sich das Team hochkarätige Chancen, verpasste bis in die 68. Minute allerdings einen weiteren Treffer. 22 Minuten vor Schluss lief Maja Sternad die gegnerische Verteidigung hoch an und stahl Abwehrspielerin Madita Sommer knapp 35 Meter vor dem Tor den Ball. Allein lief die Mittelfeldakteurin auf die Gäste-Torfrau zu, legte im Sechzehner allerdings noch einmal quer zu Gentiana Fetaj, die den Ball zum 3:0 nur noch ins leere Tor schieben musste.

Der DSC wollte mehr, so dass DSC-Torjägerin Sarah Grünheid in der 83. Minute ihr neuntes Saison-Tor erzielte. Über Sandra Hausberger und Alina Recht kam der Ball vor das gegnerische Tor. Grünheid stand goldrichtig und zirkelte das Leder mit der Fußspitze zum 4:0-Endstand ins Tor.

„Das war ein echter Befreiungsschlag für das Team! Mit der Einstellung hätten wir heute auch 8:0 gewinnen können, jetzt gilt es den Schwung mit in die nächsten Partien zu nehmen“, Kommentierte Kapitänin Sandra Hausberger den Sieg nach dem Spiel und gab so ganz nebenbei auch schon die Marschrichtung für die kommenden Wochen vor.

Während Berghofen nach der Niederlage den Abstieg in die Regionalliga nicht mehr verhindern kann, werden die nächsten beiden Spiele gegen VfL Wolfsburg II (23.05) und Turbine Potsdam II (29.05) für die Armininnen richtungsweisend im Kampf um den Klassenerhalt.

vom